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Interview mit Tanja, examinierte Altenpflegerin des GRN-Seniorenzentrums Schwetzingen

Kannst du deinen Werdegang beschreiben? Wie bist du zu GRN gekommen?

 

Schon als Kind habe ich mich für medizinische Themen begeistert. Im Fernsehen habe ich am liebsten Arztserien, wie Medicopter 117, geschaut. Mein Traumberuf war es, einmal OTA zu werden, also Operationstechnische Assistentin.

Mit 16 Jahren war ich damals noch zu jung, so dass mir für die Ausbildung eine Absage erteilt wurde. Ich hatte eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in Worms begonnen, aber aufgrund der Entfernung zu meiner Familie und meinen Freunden wieder abgebrochen. Als ich mich nach Jobs hier in der Region umgeschaut hatte, bin ich auf einen ambulanten Pflegedienst in Mannheim gestoßen. Dort habe ich auch meine Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin begonnen. Im Rahmen dieser Ausbildung musste ich einen Anteil der Praxisstunden in einem Heim leisten, was mich erstmals zu dem GRN-Seniorenzentrum in Schwetzingen gebracht hat.

Dort hat es mir so gut gefallen, dass ich mich bei der Pflegedienstleitung beworben habe und im Oktober 2016 meine Ausbildung bei GRN erfolgreich beendete. Seitdem arbeite ich als examinierte Altenpflegerin auf dem Wohnbereich 2.

Wie sieht der typische Arbeitsalltag bei dir aus? Gibt es ihn überhaupt?

 

Klar, es gibt Abläufe und Prozesse, die grundsätzlich jeden Tag identisch sind. Bestes Beispiel hierfür ist die Übergabe zwischen den Schichten. Ich schaue im Computer nach, welche Besonderheiten oder Anmerkungen die vorherige Schicht zu einzelnen Bewohnerinnen und Bewohnern gemacht hat, um auf dem aktuellen Stand zu sein. Danach stehen weitere Aufgaben, wie Medikamente richten oder die Grundpflege, auf dem Plan.

Dennoch weiß man am Anfang eines Tages nie, was einen heute erwartet. Die Arbeit mit Menschen ist nämlich nicht planbar. Manche benötigen wegen ihres Alters oder einer Verletzung zum Beispiel Hilfe bei der Nahrungszunahme oder erzählen gerne auch Mal persönliche „Stories“.

 

 

Was macht deine Arbeit im GRN-Seniorenzentrum besonders? Was magst du hier gerne?

 

Ganz wichtig und an erster Stelle steht für mich das Team. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen pflegt man sich beinahe tagtäglich andere Menschen, da muss die Zusammenarbeit und die Absprache untereinander funktionieren. Wir verstehen uns alle sehr gut. Mit manchen Kolleginnen unternehme ich auch privat etwas, da sie inzwischen gute Freunde geworden sind.

 

Was mich immer wieder freut, ist, wenn mich demente Bewohnerinnen und Bewohner wiedererkennen, obwohl ich ein paar Tage nicht gearbeitet habe. Eine andere Bewohnerin sagt jeden Abend zu mir, wenn ich sie ins Bett bringe: „Gute Nacht, ich hab‘ dich lieb.“ Ich finde, Altenpflege hat mehr zu bieten als die typischen „Klischees“, die man über diese Berufsgruppe hat. Man arbeitet mit Menschen zusammen und genau das macht diese Arbeit so besonders.

 

 

Was machst du außerhalb deiner Arbeit im Seniorenzentrum?

 

Ich engagiere mich ehrenamtlich beim DRK Schwetzingen. Dort bin ich als Sanitäterin tätig.

Außerdem habe ich einen Hund, was relativ viel Zeit in Anspruch nimmt. Manchmal bringe ich meinen Hund auch mit auf die Arbeit. Darüber freuen sich immer alle Bewohner.

Ansonsten führe ich ein ganz normales Leben, ich verbringe gerne Zeit mit der Familie oder unternehme etwas mit meinen Freunden.

Tanja U.

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Das GRN-Seniorenzentrum Schwetzingen (Bodelschwinghstraße 10/1, 68723 Schwetzingen) sucht Verstärkung in folgenden Bereichen:

Kolleginnen und Kollegen des Wohnbereichs 2 im GRN-Seniorenzentrum Schwetzingen